Sein Fruchtfleisch schmeckt würzig-frisch. Durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen bekommt Knollensellerie seinen typisch herben Geschmack. Kleinere Knollen sind zarter, schmackhafter und
haben weniger Fasern.
Roh wird Knollensellerie oft für Salate benutzt. Bekannt ist vor allem der Waldorfsalat mit Äpfeln und Walnüssen. Geschältes oder geschnittenes Fruchtfleisch sofort mit Zitronensaft
beträufeln oder gleich garen, da es an der Luft schnell dunkel wird. Gekocht schmeckt Sellerie sehr gut in Suppen oder gemischten Gemüsebeilagen. Aber auch paniert und gebraten ist er sehr
lecker.
Knollensellerie am besten im Gemüsefach des Kühlschrankes lagern. Dabei sollte er in ein feuchtes Küchentuch eingewickelt sein.
Sellerieblätter sind essbar und stecken voller wertvoller Nährstoffe - oft sogar in höherer Konzentration als in der Knolle. Das Grün des Knollenselleries ist intensiv, würzig - ähnlich wie
Petersilie, aber mit erdigem Unterton.
In der Küche wird Selleriegrün frisch als Würzkraut oder mitgekocht als Aromaträger in Brühen, Suppen oder Gemüsegerichten verwendet.
Für selbst gemachte Brühe, Kräuterpaste und Kräutersalz lässt sich das Blattgrün wunderbar verwenden.