„Discounter = günstig“ – das glauben viele. Aber was wir für eine Wahrheit halten, ist oft einfach gut gemachtes Marketing.
Gerade jetzt zeigt sich: Bio aus dem Fachhandel war im Verhältnis noch nie so günstig, während die Preise bei Discountern in vielen Bereichen – auch bei Bio-Artikeln – deutlich angezogen haben.
Warum das so ist?
In der Bio-Branche richten wir unsere Preise nicht nach Trend oder Marge, sondern nach dem, was die Erzeugung tatsächlich kostet.
Unsere Partnerhöfe arbeiten transparent, nachhaltig und mit viel Handarbeit. Statt kurzfristiger Gewinnziele stehen bei uns langfristige Partnerschaften, Verantwortung und Verlässlichkeit im Mittelpunkt.
Klar, auch Bio-Betriebe kämpfen mit gestiegenen Energiekosten. Aber weil sie ohne chemische Dünger und mit regionalen Kreisläufen arbeiten, sind sie von bestimmten Preissprüngen weniger betroffen.
Das macht sich bemerkbar: Während anderswo die Preise steigen, sind sie bei uns erstaunlich stabil geblieben.
Warum also trotzdem dieser Run auf „billig“?
Viele Menschen kaufen aus einem Gefühl heraus – nicht aus Fakten. Das ist ganz normal und menschlich.
Aber leider führt dieses Verhalten dazu, dass wir oft nicht das „Günstigste“ kaufen, sondern das, was günstig aussieht – selbst wenn es langfristig teuer wird.
Denn eines ist klar:
Billig erzeugte Lebensmittel haben ihren Preis. Nur zahlen wir ihn nicht an der Kasse, sondern später – durch Umweltschäden, soziale Ungleichgewichte oder gesundheitliche Folgen.
So entstehen Folgekosten, die wir alle mittragen – über Steuern, Sozialabgaben oder ökologische Folgen. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Klingt bekannt? Leider ja.