Die Farbe verleiht dem Rotkohl der Farbstoff Anthocyan, der auch in Heidelbeeren, Blutorangen, Rote Bete und Weintrauben steckt. Beliebt ist der charakteristische süßliche, milde
Geschmack.
Rotkohl ist eine der klassischen Beilagen zu herzhaftem Braten. Allerdings macht er inzwischen immer öfter auch als Hauptgericht eine gute Figur.
Roh als Salat zubereitet mit Pfeffer, Salz, Schnittlauch und ausgelassenem Speck ist Rotkohl eine Delikatesse. Als Gemüse schmeckt er hierzulande traditionell besonders gut mit
Butterschmalz, Zwiebel, Apfel und Wacholder angedünstet. Essig färbt den Kohl dazu kräftig rot, außerdem verträgt er auch etwas Süße von Zucker oder Kandis.
Der Rotkohl ist besonders nährstoffreich, da er sehr langsam gewachsen ist und so alle Nährstoffe in sich aufnehmen konnte. Vor allem das wertvolle Spurenelement Selen zeichnet das
Blaukraut aus, denn keine andere Nutzpflanze enthält davon annähernd so viel. Selen kräftigt unser Immunsystem und schützt vor freien Radikalen.
Rotkohl sollte an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort gelagert werden. Im Kühlschrank ist er bis zu 14 Tage haltbar, angeschnittene Köpfe sollten aber in Klarsichtfolie verpackt werden.